Sonntag, 19. Januar 2014

[Rezension] 'Ich fürchte mich nicht' von Tahereh Mafi


Reihe: Shatter Me Trilogie (Band 1)

Autor: Tahereh Mafi

Verlag: Goldmann

Seiten: 320

Klappentext:

"Du darfst mich nicht anfassen", flüstere ich. "Bitte fass mich an", möchte ich in Wahrheit sagen. Aber wenn man mich anfasst, geschieht Seltsames. Schlimmes.

Ihr Leben lang war Juliette einsam, eine Ausgestoßene – ein Monster. Ihre Berührung ist tödlich, man fürchtet sie, hat sie weggesperrt. Bis die Machthaber einer fast zerstörten Welt sich ihrer als Waffe bedienen möchten. Doch Juliette beschließt zu kämpfen – gegen die, die sie gefangen halten, gegen sich selbst, das Dunkel in ihr. An ihrer Seite ein Mann, zu dem sie sich unaufhaltsam hingezogen fühlt. Ihn zu berühren ist ihr sehnlichster Wunsch – und ihre größte Furcht ...


Meine Meinung:

Das erste, was mir zu diesem Buch einfällt, ist eindeutig: Was für ein Schreibstil!

Denn dieser ist etwas ganz besonderes, was ich so noch nirgends anders gelesen habe.
Die meiste Zeit schreibt Tahereh Mafi in kurzen Sätzen, die unheimlich passend sind, weil sie gerade zu Beginn des Buches z.B. die Eintönigkeit von Juliettes Arrest unterstreichen.

Besonders in der ersten Hälfte des Buches gibt es sehr viele durchgestrichene Sätze, die zeigen, wie Juliette wirklich ist/denkt und wie sie sich der Öffentlichkeit präsentiert bzw. wie sie sich selbst gerne sehen würde.
Juliette wäre gerne stärker als sie es ist, würde mit ihrer Situation gerne besser umgehen können, wäre gerne immun gegen die Grundbedürfnisse eines jeden Menschen ...

Besonders gut hat mir auch das Denken in Zahlen, das Juliette zu Beginn des Buches auszeichnet, gefallen. Es betont vollkommen überzeugend, wie wenig Abwechslung es in Juliettes Leben gibt und wie einsam sie ist.

Bevor ich hier jetzt noch weiter ins Detail gehe und letztendlich noch versehentlich Spoiler einbaue, versuche ich es lieber in einem kurzen Satz zusammen zufassen.

Tahereh Mafi transportiert Situationen, Gedanken und Gefühle allein schon durch die Form, in der sie Worte einbringt und lässt deren Inhalt dabei stellenweise schon fast unwichtig erscheinen.
Sie lässt den Leser durch die Art, WIE sie Worte benutzt mit ihren Charakteren mitfühlen und projiziert Bilder vor das innere Auge, malt mit ihren Worten und den Metaphern die sie verwendet Bilder.
Besonders in ihrer Unsicherheit habe ich Juliette wie einen flackernden Film vor meinen Augen gesehen.

Okay, das war nun doch wieder mehr als ein Satz, aber das soll es jetzt auch zum Schreibstil wirklich gewesen sein.

Auch wenn der Inhalt aufgrund der oben beschriebenen Begeisterung nun etwas zu kurz kommt soll gesagt sein, dass ich sowohl die Idee, als auch die Umsetzung wirklich gelungen fand. 
Mit Juliette hat die Autorin eine sehr sympathische Heldin erschaffen, mit der ich gerne mitgefühlt habe. 
Juliette ist auf ihre Art zwar stark, wirkt aber trotzdem sehr menschlich und verletzlich. Ihre Entwicklung ist klar zu erkennen und glaubwürdig.

Der einzige wirklich Makel, den ich an dem Buch gesehen habe, war die Beziehung, die Juliette eingeht. Diese konnte mich nämlich zu keinem Zeitpunkt wirklich überzeugen. Die Liebe wirkte auf mich sehr einseitig, während es auf der anderen Seite keine Alternative gab. Ich hoffe, hier wird deutlich, was ich meine, da ich nicht mehr ins Detail gehen möchte, um keinen Spoiler zu hinterlassen.

Fazit:

Ein Roman, der mich vor allem durch den Schreibstil überzeugen konnte, wo aber auch der Inhalt keineswegs zu verachten ist. 
Für mich ein ganz klarer Fall von einem "Must-Read".

[Rezension] 'Der Tag wird kommen' von Nina Vogt-Østli


Autor: Nina Vogt-Østli

Verlag: Coppenrath

Seiten: 240

Klappentext:

Das Leben ist hart, wenn du ganz unten bist. Wenn deine Mutter keine Zeit für dich hat. Wenn dein Vater wünscht, du wärst nie geboren worden. Wenn der mieseste Schlägertyp der Schule dich auf seiner Abschussliste hat. Wenn sie auf dich einprügeln, Tag für Tag, bis du wie ein zitternder Haufen im Dreck liegst.Doch eines Tages können sie sich nicht mehr zusammenrotten – und dann bist du am Zug. Eines Tages werden sie sehen, wer du wirklich bist, was du wirklich kannst. Wozu du fähig bist. Aber bis es so weit ist, musst du überleben.

Meine Meinung:

Bei diesem Buch hatte ich mich auf vorablesen.de für ein Rezensions-Exemplar beworben. Die Leseprobe war interessant, hat eine etwas bedrückte Stimmung hinterlassen und mich neugierig gemacht.
Letztendlich hatte ich das Glück, das Buch in der Post zu haben und habe mich auch gleich aufs Lesen gestürzt.

Der Schreibstil war, wie auch schon in der Leseprobe, durchgehend flüssig und leicht zu lesen. Dazu trug auch bei, dass die Erzählung immer wieder durch Chats aufgelockert wurde, was mich nur so über die Seiten fliegen ließ.
Manchmal fühlte ich mich dadurch allerdings auch, als würde ich alles in einer Art Zeitraffer lesen, in dem Details und Nebenhandlungen oft außen vor blieben. Das passte aber auch irgendwie zu dem gesamten Tempo des Buches.

Zu Lesebeginn hatte ich eine klare Vorstellung bzw. Vermutung Verlauf des Buches. 
Allerdings wurde ich schon sehr bald davon überrascht, dass die Geschichte eine ganz andere Richtung einschlug. Die Wendung, die durch das Auftauchen von Fera verursacht wurde, war so ganz anders als das, was ich erwartet hatte.

Während des Lesens habe ich mich immer wieder gefragt, wo mich das Buch eigentlich hinführen wird und konnte mich bei dieser Frage kaum wirklich festlegen. Das hat mich aber nur noch neugieriger gemacht und trieb mich dazu an, immer mehr lesen zu wollen, um es heraus zu finden. 

Auch wenn ich das Ende so in der Art schon einige Kapitel zuvor erwartet hatte, hat es doch noch einmal geschafft, mich zu überraschen und auch zu schockieren. 
Das Ende bleibt dann auch relativ offen, was sehr viel Platz für eigene Gedanken und Überlegungen ließ.
Leider blieb ich aber auch mit der Frage zurück, welche Entscheidung Hans-Petter treffen wird, welche ich mir nicht eindeutig beantworten konnte. Das Positiv daran war auf jeden Fall, dass ich auch einige Tage nach dem Beenden des Buches immer mal wieder daran denken muss.

Insgesamt befasst sich das Buch unter anderem mit dem doch recht aktuellen Thema Mobbing und die Beeinflussbarkeit von Jugendlichen. 
Trotz dieser ernsten Themen hatte ich stellenweise das Gefühl, eine leichte, sanfte Lektüre in der Hand zu haben, die keine große Botschaft hat. Umso heftiger trafen dann aber die Stellen, die eindeutig das Gegenteil beweisen.

Fazit:

Ein Jugendroman, der sich ganz anders entwickelt hat, als ich erwartet hatte, mich damit aber absolut positiv überrascht hat. 
Ein Buch, dass sich mit aktuellen Themen befasst und trotz der Kurzweiligkeit zum Nachdenken anregt.
Würde es jederzeit ohne schlechtes Gewissen weiter empfehlen.


[Neuzugänge] 2014 #2

Nachdem ich mir gestern noch spontan neue Bücherregale gekauft und aufgebaut habe, kam ich nicht mehr dazu noch den Neuzugänge-Post zu machen. Darum hole ich das heute nach.

Gekauft:


Nachdem ich 'Ich fürchte mich nicht' und 'Rette mich vor dir' wirklich gut fand, durfte natürlich das Zusatz-E-Book 'Zerstöre mich' nicht fehlen. Dieses kurze E-Book werde ich wohl auch bald lesen.


Getauscht:


'Mystic City' konnte ich mir ertauschen. 
Habe schon eine Weile mit dem Buch geliebäugelt, da die Meinungen aber nicht immer positiv waren, habe ich den Kauf aufgeschoben. Dafür aber bei dem Tausch nicht Nein gesagt.


Gewonnen:


Diese 4 Bücher habe ich, wie schon gestern berichtet, bei der Adventsaktion von Babs und Rea gewonnen.
'Mädchenfänger' klingt total spannend und wird sicherlich nicht allzu lange auf dem SuB schmoren müssen.
'Drei die der Himmel schickt' enthält 2 Romane, wenn ich das auf den ersten Blick richtig erkannt habe und klingt nach richtig schöner Winter-Wohlfühl-Lektüre.
'Die Wahrheit ist ein Schlund' habe ich nun schon auf mehreren Blogs entdeckt und war irgendwie neugierig. Da es ein ziemlich dünnes Buch ist, wird es wohl auch bald gelesen werden.
'Der ganz besondere Adventskranz' ist ein winziges süßes Bilder-Büchlein, in das ich gestern gleich meine Nase gesteckt habe.


Geschenkt:

Zu guter letzt kam am Freitag endlich, endlich das Paket mit dem Weihnachtsgeschenk von meiner besten Freundin an. Bestellt hatte sie es erst nach Weihnachten, weil sie die Weihnachtspost vermeiden wollte. Ich wusste zwar schon, was drin ist, habe mich aber trotzdem riesig gefreut, als ich es endlich in Händen halten durfte.

 


Durch einen Klick auf die Buchtitel kommt ihr von nun an zur Verlagsseite bzw. Amazon.


Habt ihr schon welche der Bücher gelesen? Könnt ihr etwas empfehlen?


Samstag, 18. Januar 2014

[Gewinn] Adventsgewinnspiel + Challenge

Gerade hat der Paketbote meinen Gewinn vom Adventsgewinnspiel von reasworld und Mein Leben gebracht :)
Natürlich möchte ich euch an diesem wundervollen Päckchen teilhaben lassen.

Ich war ziemlich gespannt, was sich in dem Paket verbergen würde, da es keine genaue Info über den Gewinn gab und es somit eine Überraschung war.


Der erste Blick hinein verriet allerdings auch noch nicht wirklich etwas.


Also wurden neugierig alle Polstermaterialien (Zeitung) aus dem Weg geräumt und beim ersten Blick auf den 'richtigen' Inhalt war ich schon ziemlich geflasht. Sooo viel hatte ich absolut nicht erwartet.


Zum einen gab es ein tolles selbstgemachtes Lesezeichen mit dem Logo des Gewinnspiels, sowie meinem persönlichen Ergebnis.


Dazu noch ein Bild und gebastelte Dinge (Lesezeichen und 2 Anhänger).


Ein Postkarten Kalender für 2014 war ebenfalls enthalten.


Und dazu noch wahnsinnige 4 (!) Bücher, zu denen es dann später noch in einem Neuzugänge-Post mehr zu erfahren gibt.


An dieser Stelle noch einmal ein riesiges Dankeschön an Rea und Babs für die Organisation und Durchführung des Gewinnspiels, sowie diesen Wahnsinns-Gewinn. 
Habe mich riesig gefreut :)


[Rezension] Mythica 01 - Göttin der Liebe von P.C. Cast

Titel: Göttin der Liebe

Reihe: Mythica (Band 1)

Autor: P.C. Cast

Verlag: Fischer Taschenbuch

Seiten: 382

Klappentext:

Die göttliche Venus - unsterblich verliebt in einen Sterblichen!

Um den attraktiven Griffin zu gewinnen, bräuchte die unscheinbare Pea vor allem eines: eine gründliche Generalüberholung. Make-up, Schuhe, Klamotten - alles an ihr ist ein einziges Desaster. Als sie in ihrer Verzweiflung Venus beschwört, staunt sie nicht schlecht: Die Göttin steigt herab aus dem Olymp, um ihr zu helfen! Doch was ist, wenn die Göttin der Liebe selbst ihr Herz verliert?


Meine Meinung:

Dieses Buch hatte ich mir in einem Mängelexemplar-Laden gekauft, ohne vorher wirklich etwas davon gehört zu haben. Das Cover hatte mir aber sehr gut gefallen und ich war neugierig mal etwas anderes von P.C. Cast zu lesen, neben der House of Night Reihe.

Da ich aus irgendeinem Grund fest der Überzeugung war, dass es sich um ein Jugendbuch handelt, hat mich das Vorwort erst einmal überrascht.

P.C. Cast selbst beschreibt ihr Werk dort als 'erotische Komödie'. Also etwas ganz anderes als ich erwartet hatte. 
Also hieß es, alles zurück auf Null zu setzen und ganz ohne Erwartungen an das Buch ran zu gehen.

Gerade wegen der Bezeichnung Komödie war ich anfangs etwas skeptisch. Manchmal ist es nämlich einfach sehr schwer, meinen Humor zu treffen.
Beim Lesen habe ich mich dann aber doch das ein oder andere Mal beim Schmunzeln erwischt. Besonders weil der Humor in dem Buch auf mich niemals gewollt wirkte, sondern einfach passte.

Einzig Venus Flüche fand ich etwas überzogen und zu viel. Die ersten 2-3 Male musste ich noch grinsen, doch dann war einfach die Luft raus. Doch irgendwie passte es auch zu dem Charakter, der Venus hier auf den Leib geschrieben wird.
Dennoch halte ich es hier mit der Formulierung: Weniger ist manchmal mehr.

Der Schreibstil war durchgehend sehr leicht und flüssig und die Geschichte doch meist recht unterhaltsam und kurzweilig, mit nur einer kleinen Prise Drama.
Daher machte es auch nicht viel aus, dass das Ende schon ziemlich früh absehbar war.

Das Verhalten der Charaktere war zwar nicht immer nachvollziehbar, aber dennoch in gewisser Weise passend.

Mein Highlight an der Geschichte war wohl die Ironie, die sich auf der Konstellation Feuergott gegen Feuerwehr begründet.

Fazit:

Eine kurzweilige Geschichte mit wenigen Überraschungen, die sich sehr leicht und schnell lesen lässt, die man aber stellenweise auch nicht zu ernst nehmen sollte.

Freitag, 17. Januar 2014

[Aktion] Wölkchens Freitagsfragen #28

Dieses Mal bin ich auch wieder pünktlich dabei :)

Eine Aktion von Frau Wölkchen

1. Bücher-Frage:

Wie viele Bücher schaffst du etwa in einem Monat zu lesen? 
- Bist du damit zufrieden? 

Habe ja erst vor kurzem angefangen, es zu zählen. Durchschnitt liegt bisher so bei 8 Büchern im Monat. Wobei es natürlich auch davon abhängt, welche Bücher ich lese, die einen sind schneller gelesen, die anderen langsamer. Und natürlich kommt es auch darauf an, wie viel Zeit unterm Strich zum Lesen bleibt.
Zufrieden bin ich damit allemal. Eigentlich ist es mir recht egal, selbst wenn es mal nur ein Buch wird. Denn sobald ich mich beim Lesen unter Druck setze, macht es keinen Spaß mehr.

2. Private Frage:

Hast du ein Talent? – Welches ist es? 

Hm, ein wirkliches Talent habe ich glaube ich nicht. 
Kann zwar wohl recht gut kochen und backen (gerade bei Torten muss ich immer ran, wenn wer Geburtstag hat oder so^^), aber das ist eher ein Hobby, dass sich durch Übung dann immer weiter ausgebaut hat. Das empfinde ich nicht unbedingt als Talent dann.

Donnerstag, 16. Januar 2014

[Rezension] Days of Blood and Starlight

Titel: Days of Blood and Starlight

Reihe: Zwischen den Welten (Band 2)

Autor: Laini Taylor

Verlag: FJB

Seiten: 592

Klappentext:

Wo würdest du dich verstecken, wenn die ganze Welt nach dir sucht? Was würdest Du tun, wenn deine große Liebe plötzlich deine Familie auf dem Gewissen hat? Wie würdest du entscheiden, wem du trauen kannst, und wem nicht? Der Traum vom Frieden, den Karou und Akiva einst teilten, ist vorbei. Wenn aus Liebe Hass wird, kann uns nur noch die Hoffnung retten…


Meine Meinung:

Nachdem 'Daughter of Smoke and Bones' mich wirklich positiv überrascht und regelrecht umgehauen hat, habe ich mich auf den zweiten Teil sehr gefreut und hatte dementsprechend hohe Erwartungen. Was vielleicht ein Fehler war ...

In 'Days of Blood and Starlight' gehen Karou und Akiva zwar getrennte Wege, aber dennoch sind in dem Geschehen deutliche Parallelen zu erkennen. Beide kämpfen für 'ihre Seiten', tun dabei aber Dinge, die sie eigentlich gar nicht wollen.
Es ist zu kaum einem Zeitpunkt zu vergessen, dass Krieg zwischen den beiden Völkern herrscht. Karou lässt sich dabei aus Rache in ihre Rolle drängen. Sie wurde von Akiva verletzt und will nun ihr Volk, bzw. das was davon übrig ist, verteidigen.
Ihr gemeinsamer Wunsch war immer eine andere Zukunft, doch das Schicksal hat sie in diese einst ungewollten Rollen gedrängt. Im Grunde sind beide ihren Völkern verbunden, setzen sich dabei aber selbst Grenzen.
Ohne es zu ahnen, steuern Karou und Akiva immer weiter aufeinander zu, indem beide auf ihre Weise zumindest teilweise an ihrem Traum festhalten. Die meiste Zeit habe ich daher gespannt auf das erste Aufeinandertreffen der beiden Protagonisten gewartet.

Insgesamt ist die Stimmung in diesem Band recht ernst, doch Zuzana bringt immer wieder frischen Wind hinein und war damit immer ein kleiner Lichtblick für mich.
Karou wirkt deutlich erwachsener als im 1. Teil, was aber auch durch die Verantwortung die sie übernehmen muss nur sinnvoll ist. Doch in ihrer Sehnsucht nach der besten Freundin ist sie nach wie vor die Alte geblieben.
Akiva wurde mir durch seine geheime Rebellion in den eigenen Reihen immer sympathischer. Seine Geschwister haben mich dabei ziemlich überrascht.

Die Spannungskurve wird dadurch aufrecht erhalten, dass man immer wieder zwischen den Sichten von Akiva, Karou und auch Zuzana wechselt und somit nur Teile der Handlung mitbekommt. 
Trotz dem herrschenden Krieg, liegt der Schwerpunkt die meiste Zeit auf dem, was hinter den Kulissen geschieht und weniger auf den Gewaltszenen. 

Nach wie vor ist der Schreibstil sehr flüssig und auch die detaillierten Umgebungsbeschreibungen haben mir anfangs Recht gut gefallen. Nach einiger Zeit waren sie mir dann aber doch etwas  zu viel und es wirkte stellenweise doch recht langatmig auf mich. 
Auch gab es einige Zeitsprünge, die ich als etwas verwirrend empfunden habe. Gerade dadurch, dass sie in meinen Augen die Geschichte oft nicht wirklich voran gebracht haben.

Fazit:

Trotz vieler positiver Aspekte brauchte ich eine ziemlich lange Anlaufzeit, bis mich das Buch ein wenig fesseln konnte. Wie schon geschrieben, waren meine Erwartungen wohl etwas zu hoch. Auf mich wirkte das ganze Buch eher wie ein großes Zwischenspiel als Überleitung zum 3. Band. 
Kein schlechtes Buch, aber für mich deutlich schwächer als Teil 1.