Sonntag, 24. Mai 2015

[Aktion] 24h-Read-A-Thon


Nadja von den Bookwormdreamers hat diesen 24h-Lesemarathon bzw. eben Read-A-Thon ins Leben gerufen. Details könnt ihr auf ihrem Blog, sowie in der dazu gehörenden Facebook-Veranstaltung nachlesen. 
Kurz gesagt geht es darum, sich seinen persönlichen Zeitraum von 24 Stunden zu setzen und in diesem möglichst viel zu lesen. Alle 6 Stunden gibt es einen kleinen "Zwischenstopp" mit einer Frage/Aufgabe.
Meinen Read-A-Thon werde ich um 19:30 beginnen und in diesem Post werde ich euch auf dem Laufenden halten :)

Vor Beginn: 
Habt ihr ein bestimmtes Ziel an diesem Lesemarathon? Was lest ihr denn bzw was wollt ihr in diesem Lesemarathon lesen? Zeigt doch eure Bücher her.


Ein genaues Ziel möchte ich mir nicht stecken. Ich möchte aber auf jeden Fall mein aktuelles Buch beenden (was nur noch rund 50 Seiten von Herzsplitter - Out of the Shallows sind) und das nächste (Alice im Zombieland) im besten Fall auch komplett gelesen bekommen. Da ich aber weiß, dass ich mich auch gerne von Blogs anderer Teilnehmer etc. ablenken lasse und außerdem heute Abend noch an der 1. Geisterlesestunde teilnehme, möchte ich mein Ziel nicht zu hoch stecken.

Nach 6 h: 
Seid ihr bisher gut vorangekommen? Wie viel habt ihr denn schon an tatsächlicher Lesezeit gehabt? Seid ihr damit zufrieden oder hättet ihr gerne mehr geschafft?

Lesezeit: 101 Minuten
Gelesene Seiten: 81

Nun ja ... Besonders weit bin ich noch nicht gekommen seitentechnisch. Aber auch zeitlich, habe ich nicht das ganze Potenzial genutzt. Aber ich hatte mich ja bereits darauf eingestellt, dass ich am Abend mehr auf anderen Blogs stöbern gehe, als zu lesen und es liegen ja noch 11 Stunden (tippe das hier am Morgen, weil ich um halb 2 heute Nacht nicht mehr wach war) vor mir, in denen ich etwas aufholen kann. Zufrieden würde ich es also zwar nicht unbedingt nennen, aber auch nicht unbedingt unzufrieden.

Nach 12 h: 
Zur Halbzeit habe ich eine kleine Aufgabe für euch: Zeigt oder erzählt ihr mir, was ihr an einem verlängerten Wochenende am liebsten außer Lesen tut. Gerne könnt ihr es mit Pfingsten verbinden.

Verlängerte Wochenenden nutze ich sehr gerne dazu, einfach mal wirklich zu entspannen. Bei mir gibt es diese aufgrund meines Berufes nicht unbedingt an Feiertagen, sondern auch mal "einfach so". 
Da ich meine freien Tage/Abende sehr gerne mit Freunden und Familie verbringe, habe ich eigentlich immer wen um mich und kaum mal Zeit einfach nur für mich. An meinen verlängerten Wochenenden gibt es dann aber natürlich auch Tage, an denen die anderen arbeiten müssen und das sind die Tage, die ich dann wirklich vollkommen für mich nutze. Mal das allein sein genießen, faul sein, in den Tag hinein leben ... und dann schauen, ob doch noch jemand Zeit hat, bevor mir die Decke auf den Kopf fällt *lach*
Ansonsten verbringe ich die "regulären" verlängerten Wochenenden oft damit etwas zu backen oder auch zu kochen, um dann an den Feiertagen zum Kaffeetrinken oder Essen einzuladen. Dieses Wochenende zum Beispiel gab es Apfel-Zimt-Kuchen und Fürst-Pückler-Muffins, sowie Salate zum Grillen. 

Da die zweite 6h-Etappe komplett in meine Schlafens- und Aufwachzeit fiel, habe ich übrigens noch nicht wieder gelesen. Wird aber jetzt gleich mit einer frischen Kanne Kaffee nachgeholt :)

Nach 18 h: 
Macht bewusst etwas Pause. Stöbert in den anderen Beiträgen oder in der Facebookveranstaltung und kommentiert etwas. Oder macht bewusst etwas Anderes, um eure müden Augen zu erholen.

Lesezeit: 274 Minuten
Gelesene Seiten: 215

Die Pause werde ich mir jetzt gönnen, um das Mittagessen zuzubereiten, ein bisschen zu telefonieren und dann natürlich auch zu essen^^ Da ich den Mittag nun erst einmal anderweitig verplant habe, werde ich eine etwas längere Lesepause einlegen, möchte aber auf jeden Fall ab spätestens 18 Uhr noch einmal in einen Endspurt gehen. Mal sehen, was daraus wird.
Bisher habe ich ja nicht die tollsten Ergebnisse vorzuweisen. Es hat allerdings auch gedauert, bis ich richtig in mein Buch gefunden habe, weswegen ich immer mal wieder unterbrochen habe und nicht richtig zum durch lesen kam.

Nach 24 h: 
Schreibt ein kleines Fazit zum Lesemarathon. Wie viel Seiten habt ihr gelesen? Wie viel Zeit habt ihr wirklich gelesen? Habt ihr die Zeit wirklich gestoppt oder habt ihr damit aufgehört oder gar nicht angefangen? Seid ihr zufrieden mit dem Lesemarathon? Was habt ihr gelesen? Habt ihr euer Ziel erreicht?

In 6 Stunden und 2 Minuten habe ich 299 Seiten gelesen. Das entspricht also in etwa 50 Seiten pro Stunde, was 10 Seiten unter meinem gewohnten Stundendurchschnitt liegt. Das kann zum einen daran liegen, dass ich anfangs Probleme hatte in das neue Buch rein zu kommen. Zum anderen auch daran, dass ich nicht jede kleine Pause/Ablenkung notiert habe.
Ich habe nämlich immer aufgeschrieben, wann ich mich zum Lesen hingesetzt habe und wann ich unterbrochen habe. Dabei habe ich aber zum Beispiel die Zeiten, in denen ich eine SMS beantwortet habe und ähnliches, nicht jedes mal als Unterbrechung aufgeschrieben, da mir das dann doch zu kleinlich geworden wäre.
Alles in allem bin ich aber durchaus zufrieden. Wenn ich bedenke, dass ich von den ersten 6 Stunden die meiste Zeit beim Stöbern im Rahmen eines Leseabends verbracht, die nächsten 6 Stunden verschlafen habe und von den restlichen 12 Stunden auch noch eine Weile einem anderen Hobby gefröhnt habe, sowie mehrere Telefonate geführt habe. Auf jeden Fall habe ich durch den Lesemarathon meine durchschnittliche "Tagesration" an Seiten in etwa verdoppelt, also hat es sich für mich auf jeden Fall gelohnt.
Als Ziel hatte ich mir ja gesetzt, "Herzsplitter" zu beenden. Das habe ich geschafft. Außerdem hätte ich gerne "Alice im Zombieland" komplett gelesen. Das habe ich nicht geschafft. Ich hatte aber auch nicht gedacht, dass es über 400 Seiten hat. Dass ich da jetzt deutlich über die Hälfte (bis Seite 260) gelesen habe, verbuche ich schon als Erfolg.

Freitag, 22. Mai 2015

[Kurzmeinung] "Die Liebe von Callie & Kayden" von Jessica Sorensen

Auch als eBook erhältlich

Kayden ist wieder an seinen dunklen Ort zurückgekehrt. Niemand wird ihm glauben, wenn er die Wahrheit sagt. Callie spürt, wie er sich von ihr entfernt. Sie weiß, dass sie ihm nur helfen kann, wenn sie sich ihrer größten Angst stellt und ihr Geheimnis offenbart. Der Gedanke, das Schweigen zu brechen, qäult sie - doch nicht so sehr wie die Vorstellung, Kayden für immer zu verlieren. Callie weiß, dass die Zeit reif ist für einen Neubeginn ohne den Ballast der Vergangenheit. Aber kann sie auch Kayden davon überzeugen?


Nachdem mir "Die Sache mit Callie & Kayden" sehr gut gefallen hatte, stand ich diesem zweiten Teil skeptisch gegenüber. Aus dem ersten Teil kannte man nämlich bereits die Probleme, mit denen sich die Beiden nun rumschlagen würden. Daher hatte ich etwas Sorge, dass es zu "langweilig" werden würde.
Die Sorge war allerdings unberechtigt, denn obwohl es natürlich die erwarteten Probleme gab, wenn auch mit einer eher unerwarteten Gewichtung, war die Geschichte doch stetig fesselnd und trotzdem auch unterhaltsam. Denn es gab eben nicht nur die Probleme und Rückschläge, sondern auch Witz und vor allem Fortschritte und Lichtblicke. 
Zum Schreibstil muss ich eher nicht mehr viel sagen, denn er ist wieder genau so, wie ich ihn von Jessica Sorensen gewohnt bin. Locker, leicht, trotzdem eingehend und genau das, was für mich eigentlich das Genre ausmacht. 
Auch die Charaktere waren natürlich schon bekannt und ich freute mich diejenigen, die ich im ersten Teil schon ins Herz geschlossen hatte, wieder zu treffen. Kayden ging mir zwar stellenweise zu sehr im Selbstmitleid unter und wirkte durch die ständige Betonung darauf, dass Callie ihn nicht verdient hätte etwas zu selbstlos, aber auch das pendelte sich in der zweiten Buchhälfte ein. Mein Favorit war, ist und bleibt Seth. Er ist ein Charakter, den man eigentlich nur lieben kann. Daher freue ich mich nun auch ganz besonders auf die Geschichte um ihn und Greyson, die hoffentlich irgendwann als 7. Band der Reihe auch im Deutschen erscheinen wird.

4/5

Montag, 18. Mai 2015

[Kurzmeinung] "Die Stunde der Zeitreisenden" von Myra McEntire

Auch als eBook erhältlich

Sie kann in die Vergangenheit sehen, er in die Zukunft
Die 17-jährige Emerson Cole sieht Dinge, die niemand sonst sehen kann: Es sind Geister, Menschen aus einer anderen Zeit. Keiner konnte ihr bisher erklären warum. Erst als sie Michael Weaver kennenlernt, den attraktiven Experten einer mysteriösen Organisation namens „Hourglass“, scheint ihre Welt wieder Sinn zu ergeben. Nicht nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, sondern er eröffnet ihr, dass sie eine besondere Gabe besitzt – sie kann durch die Zeit reisen. Nur deshalb hat Michael sie aufgesucht, und nur deshalb schwebt sie bereits in größter Gefahr.


Mal wieder einen Zeitreiseroman lesen? Klar, warum nicht. Dachte ich mir und so griff ich endlich mal zum ersten Band der Hourglass-Reihe. Das ich damit mal wieder eine Reihe beginne, lasse ich mal mein schlechtes Gewissen alleine verarbeiten ;)
Das Buch lässt sich von der ersten Seite an flüssig lesen und auch Emerson war mir sehr schnell recht sympathisch. Sie hat so eine besondere Art an sich, die sie trotz ihrer schweren Vergangenheit nicht als das kleine verschreckte Mädchen wirken lässt. Humor beweist sie auch immer mal wieder. Sehr gelungene Protagonistin. Mit Michael hatte ich da schon eher meine Anlaufschwierigkeiten. Dafür fand ich aber Kaleb einen großartigen Nebencharakter, den ich sehr schnell in mein Herz geschlossen hatte.
Die Geschichte an sich braucht leider eine Weile, um in Schwung zu kommen. Das Geplänkel und das Hin und Her zwischen Em und Michael ist zwar unterhaltsam zu lesen, aber eben nicht das, was diese Geschichte ausmachen sollte. Die eigentliche Geschichte um Hourglass und das Zeitreisen startet nämlich erst sehr spät. An dieser Stelle kommt dann aber auch wirklich Spannung und Tempo auf. 
Ansonsten aber ein sehr gelungener Auftakt, auf dessen Fortsetzung ich gespannt bin.

4/5

Freitag, 15. Mai 2015

[Kurzmeinung] "Ruht das Licht" von Maggie Stiefvater

Auch als Taschenbuch oder eBook erhältlich

Obwohl alles verloren schien, ist Sam zu Grace zurückgekehrt. Er hat den Wolf in sich besiegt und jetzt liegt ein ganzes Leben in seiner Menschengestalt vor ihm. Doch nun ist es Grace, deren Zukunft ungewiss erscheint. Sie, die sich ihrer menschlichen Haut immer so sicher war, hört nachts die Stimmen der Wölfe und weiß: Sie rufen nach ihr.

Wogegen Grace sich mit aller Macht wehrt, wäre Cole hochwillkommen. Cole wünscht sich nur eines: Vergessen. Vergessen, wer er ist. Vergessen, was er getan hat. Die Wolfshaut ist seine Zuflucht. Doch trotz der eisigen Kälte gelingt es ihm nicht, die Wolfsgestalt dauerhaft anzunehmen.

Als Coles Vergangenheit ihn einholt und sich immer mehr neugierige Augen auf die Wölfe richten, muss Sam zusehen, wie seine Welt zerbricht: Das Rudel schwebt in größter Gefahr und Grace hält nur noch die Liebe zu ihm in ihrem menschlichen Leben. Sam ahnt, dass der Wolf in ihr eines Tages siegen wird.


Nachdem mir Teil 1 so gut gefallen hat, "musste" ich direkt bei Band 2 weiter lesen. Der Klappentext versprach spannende neue Ereignisse in Mercy Falls. Leider konnte das Buch dem nicht gerecht werden.
Meiner Meinung nach trifft der Klappentext den Inhalt überhaupt nicht. Gerade den letzten Teil mit Coles Vergangenheit habe ich mit Spannung erwartet. Doch wo das Rudel dadurch in Gefahr geriet, weiß ich bis jetzt nicht recht. Außerdem hatte ich mir unter dieser Vergangenheit etwas interessanteres vorgestellt, als es letztendlich ist.
Der gesamte Aufbau des Buches hat sich im Vergleich zum ersten Teil komplett geändert. So wechselt der Leser nicht mehr nur zwischen den Perspektiven von Sam und Grace, sondern nun kommen auch noch Isabel und Cole hinzu. Außerdem findet der Wechsel nicht mehr von Kapitel zu Kapitel statt, sondern auch mehrere Male innerhalb eines Kapitels. Das ist nicht nur stellenweise sehr verwirrend, sondern nimmt auch einiges an Spannung raus, weil man eben beinahe alles gleich weiß bzw. miterlebt.
Aus dem Schreibstil spricht auch hier immer wieder die Liebe der Autorin. Nicht nur zum Detail, sondern auch zu ihrer Geschichte und ihren Charakteren.
Leider hatte ich auch hier wieder das Gefühl, es gäbe nicht genug Handlung für 400 Seiten. Obwohl es nun zwei Geschichtsstränge gibt, erschien es mir beinahe noch weniger als im ersten Teil. Die Handlung plätschert über 300 Seiten hinweg vor sich hin, um dann auf den letzten 100 Seiten an Fahrt aufzunehmen und sich beinahe zu überschlagen. Ruckzuck werden plötzlich Probleme festgestellt und beinahe im gleichen Atemzug die Lösungen dazu gefunden/entwickelt.
Für mich ein deutlich schwächerer zweiter Teil.

3/5

Donnerstag, 14. Mai 2015

[Kurzmeinung] "Nach dem Sommer" von Maggie Stiefvater


Auch als Taschenbuch oder eBook erhältlich

Jeden Winter wartet Grace darauf, dass die Wölfe in die Wälder von Mercy Falls zurückkehren – und mit ihnen der Wolf mit den goldenen Augen. Ihr Wolf.

Ganz in der Nähe und doch unerreichbar für sie, lebt Sam ein zerrissenes Leben: In der Geborgenheit seines Wolfsrudels trotzt er Eis, Kälte und Schnee, bis die Wärme des Sommers ihn von seiner Wolfsgestalt befreit. In den wenigen kostbaren Monaten als Mensch beobachtet er Grace von fern, ohne sie jemals anzusprechen – bevor die Kälte ihn wieder in seine andere Gestalt zwingt.

Doch in diesem Jahr ist alles anders: Sam weiß, dass es sein letzter Sommer als Mensch sein wird. Es ist September, als Grace den Jungen mit dem bernsteinfarbenen Blick erkennt und sich verliebt. Doch jeder Tag, der vergeht, bringt den Winter näher – und mit ihm den endgültigen Abschied.


Der Schuber zur Trilogie stand schon eine ganze Weile im Regal, aber ich habe es ehrlich gesagt immer vor mir her geschoben, mit der Geschichte zu beginnen. Gekauft wurde der Schuber, weil er mir optisch so gut gefällt. Nach den beiden ersten Bänden der Raven-Boys-Reihe der Autorin stand ich ihr jedoch etwas skeptisch gegenüber, was mich dazu brachte, diese Trilogie in der Leseplanung immer wieder nach hinten zu verschieben,
Anfangs dachte ich noch, dass es durchaus berechtigt war, denn der Einstieg ins Buch fiel mir tatsächlich etwas schwer. Es war anfangs etwas schwierig für mich, zu sortieren, wo ich mich in der Geschichte (zeitlich, örtlich und handlungstechnisch) eigentlich gerade befinde. Bald aber wurde der Verlauf der Geschichte konstanter und somit fühlte ich mich auch mehr in der Geschichte angekommen.
Die Geschichte um Sam und Grace steht hier eindeutig im Mittelpunkt. Sie ist romantisch und hat bestimmt noch eine etwas größere Wirkung, wenn man sie in der entsprechenden Jahreszeit liest. Geraten wurde mir das mehrmals, aber irgendwie passte es dann doch nie so richtig. Aber auch bei höheren Temperaturen ist es schön, die Entwicklung der Beziehung zu verfolgen. Leider wirkte es aber manches mal so, als gäbe es drum herum zu wenig Geschichte für über 400 Seiten, denn manches mal gab es dann doch ein paar Längen, weil einfach nicht viel passierte bzw. die Entwicklung sehr langsam und seicht vor sich ging.
Dazu trägt vielleicht auch der Schreibstil etwas bei. Aus ihm spricht die Liebe der Autorin zum Detail, was das Tempo wohl auch noch etwas dämpfte. Das ist aber gar nicht negativ gemeint, da der Schreibstil alles in allem sehr ansprechend ist.
Positiv erwähnt sei auch noch die Aufmachung des Buches. Zu beginn jedes Kapitels gibt es eine Angabe zur Temperatur, sodass man recht schnell ein Gefühl dafür hatte, wie "kritisch" ein Kapitel werden dürfte.
Insgesamt hat mit der Trilogie-Auftakt sehr gut gefallen und ich bin bereits dabei, Band 2 zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Grace, Sam und den Anderen weitergeht.

4/5

Samstag, 9. Mai 2015

[Leseabend] bei Sophias Bookplanet

Bereits um 18 Uhr startete der Leseabend bei Sophias Bookplanet. Leider habe ich es erst jetzt an den Laptop geschafft, sodass ich nun im Nachhinein mal alle bisherigen Fragen beantworten werde und es mir dann mit meinem Buch gemütlich mache.

18:00 Uhr
Habt ihr einE Lieblingsbuch/LieblingsautorIn/Lieblingsreihe?

Das ist immer eine schwere Frage. Ich mochte und mag so viele verschiedene Bücher. "Das Schicksal ist ein mieser Verräter" war für mich zum Beispiel ein ganz besonderes Buch, ebenso P.S. Ich liebe dich. Aber wirklich als "das Lieblingsbuch" mag ich doch nichts bezeichnen.
Bei AUtoren ist es ähnlich. Eine Autorin, die mich bisher mit keinem Buch enttäuscht hat ist Ursula Poznanski. Vielleicht macht sie das zu meiner Lieblingsautorin? Ich weiß nicht so recht^^
Und eine Lieblingsreihe? Da ich ja sehr viele Trilogien oder auch längere Reihen lese ist es auch da schwer mich zu entscheiden. Spontan würde ich die Chroniken der Unterwelt bzw. der Schattenjäger nennen. Bis vor einiger Zeit hätte ich wohl noch mit Black Dagger geantwortet, aber irgendwie habe ich das Gefühl, dass dort die Luft langsam raus ist.

19:00 Uhr
Gibt es einen Song, der euch, egal in welcher Stimmung oder Lebenslage ihr euch gerade befindet, wieder aufmuntert?

Hm, bei mir ist das Problem, dass ich wenn es mir schlecht geht, dann auch eher Musik höre, die in diese Richtung geht und einen eher erst mal noch weiter runter zieht. Quasi um mich richtig ausheulen zu können.
Welcher Song es aber vielleicht schaffen könnte, ist "The lazy Song" von Bruno Mars, da er mich immer an einen sehr besonderen Menschen denken lässt :)

20:00 Uhr
Welches Buch lest ihr gerade?

Ich werde gleich endlich mit "Nach dem Sommer" beginnen. Der Schuber steht schon zu lange ungelesen im Regal, obwohl ich soviel positive Meinungen dazu höre.

21: 00 Uhr
Wieviele Bücher befinden sich in etwa auf eurem SUB?

Laut meiner LovelyBooks-Bibliothek sind es momentan 160. Wenn ich bedenke, dass es mein Ziel war, bis Ende des Jahres wieder im zweistelligen Bereich zu sein ... Naja, schweigen wir lieber drüber ^^

22:00 Uhr

Welches Buch möchtet ihr im Moment am meisten haben?

In Verbindung mit der 21 Uhr Frage schon fast fies :p Aber ja, natürlich gibt es noch eine ellenlange Wunschliste. Ganz weit oben im Kurs steht momentan "Opal" von Jennifer L. Armentrout :) 

[Kurzmeinung] "Liebesfluch" von Beatrix Gurian

Auch erhältlich als Jubiläumsausgabe

Blue ist überglücklich – sie hat tatsächlich eine Stelle als Au-Pair-Mädchen bekommen! Kaum dass sie in Deutschland ist, taucht auch noch ein Junge auf, der ihr absoluter Traumtyp ist. Doch was als Traum anfängt, verwandelt sich schnell in einen grauenhaften Albtraum. Und das Schlimmste für Blue ist: Nicht nur ihr Leben ist in tödlicher Gefahr, sondern auch das der ihr anvertrauten Kinder. 


Durch "Stigmata", ein Buch, dass mir sehr gut gefallen hat, bin ich auf Beatrix Gurian als Autorin aufmerksam geworden. Da ich bisher auch mit (anderen) Arena Thrillern gute Erfahrungen gemacht habe, ist Liebesfluch ganz schnell auf der Wunschliste und, durch ein liebes Geschenk, bald auch auf dem SuB gelandet. Und wie das eben so ist, hat es wieder ewig gedauert, bis ich dieses "muss ich unbedingt haben"-Buch nun auch zur Hand nahm, um es zu lesen.
Und wieder einmal frage ich mich: Warum? Warum habe ich es so lange verschmäht? Denn es hat mich nun wirklich überzeugt und war ruck zuck ausgelesen, was zwar für das Buch spricht, aber auch recht schade ist.
Liebesfluch ist ein Thriller, der zwar stellenweise spannend ist, mich aber noch viel mehr durch die Hintergrundgeschichte überzeugt hat. Diese fand ich richtig interessant und könnte mir auch vorstellen weitere Bücher zu diesem Thema (welches ich aus Spoilergründen natürlich nicht nennen werde) zu lesen. Den Begriff, um den es geht, kannte ich zwar vorher, konnte mir aber ehrlich gesagt nie wirklich etwas darunter vorstellen. Jetzt kann ich es und finde es (als Roman- bzw. Thrillervorlage) ebenso spannend wie erschreckend.
Besonders gut an dem Aufbau des Buches hat mir gefallen, dass es quasi drei Erzählperspektiven gibt. Da wären einmal die Kapitel aus Blues Sicht, dann noch die in denen "Er" zu Wort kommt. Als drittes gibt es noch Briefabschnitte zu Beginn eines jeden Kapitels, die sich am Ende auch noch zu einer ganzen Perspektive zusammen setzen.
In Sachen Spannung hätte es sicher noch etwas mehr Potenzial gegeben, aber wie schon oben geschrieben, machte das die Geschichte, auf der alles basiert, wieder wett. Insgesamt waren einige Dinge absehbar, aber es gab auch Dinge, die ich nur annähernd so vermutet hatte und ein paar Kleinigkeiten konnten mich dann auch noch richtig überraschen. 

4/5