Montag, 18. Mai 2015

[Kurzmeinung] "Die Stunde der Zeitreisenden" von Myra McEntire

Auch als eBook erhältlich

Sie kann in die Vergangenheit sehen, er in die Zukunft
Die 17-jährige Emerson Cole sieht Dinge, die niemand sonst sehen kann: Es sind Geister, Menschen aus einer anderen Zeit. Keiner konnte ihr bisher erklären warum. Erst als sie Michael Weaver kennenlernt, den attraktiven Experten einer mysteriösen Organisation namens „Hourglass“, scheint ihre Welt wieder Sinn zu ergeben. Nicht nur fühlt sie sich zu ihm hingezogen, sondern er eröffnet ihr, dass sie eine besondere Gabe besitzt – sie kann durch die Zeit reisen. Nur deshalb hat Michael sie aufgesucht, und nur deshalb schwebt sie bereits in größter Gefahr.


Mal wieder einen Zeitreiseroman lesen? Klar, warum nicht. Dachte ich mir und so griff ich endlich mal zum ersten Band der Hourglass-Reihe. Das ich damit mal wieder eine Reihe beginne, lasse ich mal mein schlechtes Gewissen alleine verarbeiten ;)
Das Buch lässt sich von der ersten Seite an flüssig lesen und auch Emerson war mir sehr schnell recht sympathisch. Sie hat so eine besondere Art an sich, die sie trotz ihrer schweren Vergangenheit nicht als das kleine verschreckte Mädchen wirken lässt. Humor beweist sie auch immer mal wieder. Sehr gelungene Protagonistin. Mit Michael hatte ich da schon eher meine Anlaufschwierigkeiten. Dafür fand ich aber Kaleb einen großartigen Nebencharakter, den ich sehr schnell in mein Herz geschlossen hatte.
Die Geschichte an sich braucht leider eine Weile, um in Schwung zu kommen. Das Geplänkel und das Hin und Her zwischen Em und Michael ist zwar unterhaltsam zu lesen, aber eben nicht das, was diese Geschichte ausmachen sollte. Die eigentliche Geschichte um Hourglass und das Zeitreisen startet nämlich erst sehr spät. An dieser Stelle kommt dann aber auch wirklich Spannung und Tempo auf. 
Ansonsten aber ein sehr gelungener Auftakt, auf dessen Fortsetzung ich gespannt bin.

4/5

Keine Kommentare:

Kommentar posten

Lass mich doch gern an deinen Gedanken teilhaben :)