Donnerstag, 22. Januar 2015

[Kurzmeinung] "Rockstar weiblich sucht" von Teresa Sporrer


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Natalie Pearce ist DER große Stern am amerikanischen Rockstarhimmel. Teenager kreischen ihren Namen, die Männer stehen Schlange und der Sängerin steigt der Ruhm eindeutig zu Kopf. Sagt zumindest die Presse, von der Natalie langsam aber sicher die Nase voll hat. Als sie sich eine siebenmonatige Auszeit in Österreich nimmt, um dort mit ihren Freundinnen Zoey, Serena, Violet und Nell ein wenig auszuspannen, lauten die Schlagzeilen prompt, sie sei schwanger. Weit gefehlt. Nichts wünscht sich die Sängerin mehr, als einen netten jungen Mann kennenzulernen, aber da ist niemand am Horizont. Bis sie den liebevollen Nerd Ian kennenlernt und die Presse auch davon Wind bekommt…


Obwohl ich ja bekanntlich ein großer Fan der Rockstar-Reihe bin, habe ich mich mit Band 4 anfangs recht schwer getan. Ich mag die Reihe wegen den verrückten, witzigen, zum Teil fast schon skurrilen Personen und Begebenheiten. Aber auch wegen dem lockeren Schreibstil, bei dem man gar nicht merkt, wie ein um die andere Seite einfach beim Lesen hinter einem gelassen wird. Und genau das fehlte mir hier. 
Natalies Art zu denglischen brachte meinen Lesefluss nämlich mehr als einmal ganz schön ins Stocken. An manchen Stellen konnte ich es zwar noch durchaus nachvollziehen, aber an anderen wirkte es dann auf mich einfach überflüssig. Vielleicht war es auch eine der zahlreichen Arten der Autorin, Humor in die Geschichte zu bringen? Das kam leider bei mir nicht richtig an, aber ich bin mir sicher, dass es eine ganze Menge Leser da draußen gibt, die dies nicht stört und die Natalie gerade deswegen ins Herz geschlossen haben.
Womit wir auch schon bei meinem zweiten Problem mit diesem Teil der Rockstars-Reihe wären: Natalie. Ich wurde mit ihr einfach nicht warm. Natürlich zeichnet es die Charaktere in der Reihe aus, dass sie nicht immer logisch handeln und oftmals um mindestens 10 Ecken denken. Aber Natalies Einstellung zu einem Partner (sie wünscht sich ganz dringend einen, es soll aber jemand sein, der sie am besten nicht als Rockstar kennt, aber gleichzeitig auch selbst Rockstar sein) war mir dann doch etwas zu verfahren.
Mein Lichtblick in diesem Teil der Rockstars-Reihe war auf jeden Fall Ian. Vielleicht auch weil ich zugegebenermaßen ja selbst ein ganz kleines bisschen Nerd bin. Und Brandon ließ mich ganz erwartungsvoll auf Teil 5 (welchen ich zwischenzeitlich nun auch schon gelesen habe) zurück.
Für mich persönlich der bisher schwächste Teil der Reihe, was aber auch viel mit meiner subjektiven Betrachtung zu Natalie zu tun hat. Ganz sicher gibt es eine Menge Leser da draußen, denen dieser Roman ebenfalls die volle Bewertung wert wäre.

3/5

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