Montag, 15. Dezember 2014

[Kurzmeinung] "Playlist für Zwei" von Mary Amato

Titel: Playlist für Zwei

Autor: Mary Amato

Verlag: dtv

Seiten: 304

Erschienen: April 2014

Inhalt:

Treffen sich zwei, die unterschiedlicher nicht sein könnten - Tripp, ein Außenseiter, dem seine Gitarre alles bedeutet, und Lyla, eine Miss Perfect und die beste klassische Cellospielerin der Schule. Diese beiden müssen sich nun einen Proberaum teilen. Über eine Post-it-Notiz von Lyla an Tripp, den Raum gefälligst aufzuräumen, kommen die zwei ins Gespräch. Zunächst in Form von Zetteln, dann auch per E-Mail und Handy. Lyla ist erstaunt, wie gut sie sich mit Tripp versteht - sie entdeckt ihr kreatives Potential, beginnt Gitarre zu spielen und Songs zu schreiben. Doch davon ist ihr Umfeld alles andere als begeistert...
Quelle: dtv - Das junge Buch

Meine Meinung:

Als Playlist für zwei auf meiner Wunschliste landete, passierte dies, weil ich die Mischung aus den Themen Musik und "Briefchen schreiben" interessant fand. Als ich es dann zu lesen begann, rechnete ich immer noch damit, dass es in erster Linie um die Musik gehen würde. Ganz falsch lag ich damit natürlich nicht, das wäre ja schon seltsam gewesen. Allerdings muss ich ehrlich zugeben, dass ich nicht damit gerechnet hätte, dass auch die Thematik Freundschaft und Familie, sowie individuelle Wünsche und Vorstellungen an das/von dem Leben, eine so große Rolle spielt. "Playlist für Zwei" konnte mich also durch die aufgegriffenen Themen schon einmal sehr positiv überzeugen. 
Auch die Charaktere haben mir ganz gut gefallen. Zwar war das Benehmen meist sehr kindlich und sowohl Protagonistin Lyla, als auch ihre beste Freundin Annie benahmen sich sehr sehr bockig und legten den Wert dieser Freundschaft falsch. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass die Charaktere eben auch mehr oder weniger noch Kinder sind, wodurch es also durchaus wieder passte. Besonders gut gefallen hat mir hier aber die deutliche Entwicklung, die die Charaktere durchmachen. Schade nur, dass diese Änderungen am Ende des Buches nur noch im Zeitraffer zusammen gefasst werden. Hier hätte ich es gerne noch etwas ausführlicher gelesen.
Der Schreibstil war sehr einfach gehalten. Ich fand ihn sogar etwas zu eintönig und schlicht. Allerdings darf man auch hier wieder nicht vergessen, dass ich mich mit meinen 29 Jahren deutlich über dem Alter der eigentlichen Zielgruppe befinde.
Bewerten würde ich das Buch auf mich persönlich bezogen mit 3,5 Sternen, würde aber behaupten, dass es, wenn man der Zielgruppe angehört sicherlich auch auf 4 Sterne kommen könnte ohne größere Probleme.

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