Dienstag, 2. Dezember 2014

[Kurzmeinung] "Die Ankunft" von Katja Piel

Titel: Die Ankunft

Reihe: Kuss der Wölfin (Band 1)

Autor: Katja Piel

Seiten: 262

Inhalt:

«Du hast den Kuss empfangen und bist nun eine von uns»

Mein Name ist Anna Stubbe.
Ich bin 422 Jahre alt und eine Gestaltwandlerin.
Werwolf, würdest Du vielleicht denken, wenn Du um meine wahre Natur wüsstest,
aber Werwölfe sind anders, und ich hoffe für Dich, dass Du nie einen treffen wirst.

Ich will Dir meine Geschichte erzählen, vom Sommer 2012 an, als ich Samuel kennenlernte.
Und auch aus den Jahren zuvor will ich Dir erzählen, damit Du begreifst:

Ich bin kein Monster!

Der Beginn der Erotik-Fantasy-Trilogie rund um Werwölfe, Gestaltwandler, Intrigen und Liebe
Quelle: Amazon

Meine Meinung:

Der Kuss der Wölfin schlummerte schon eine ganze Weile auf meinem E-Reader und nun war es endlich soweit, es auch einmal zu lesen. Das war eine gute Entscheidung, muss ich sagen.
Besonders interessant fand ich hier den Aufbau der Geschichte. Von Kapitel zu Kapitel wechselt man zwischen zwei Erzählsträngen. Zum einen gibt es die Gegenwart in der wir Anna Stubbe durch ihr Leben begleiten dürfen, zum anderen die Vergangenheit vor Annas Zeit, in der wir verschiedene Personen, insbesondere aber Sibill, begleiten.
Anfangs war das Buch mir etwas zu sexlastig. Gut, das ist bei einem Erotik-Roman zu erwarten, aber am Anfang häufte es sich wirklich arg. Besonders sauer aufgestoßen ist mir dies wohl, weil es auch nicht nur eine Vergewaltigung gab. Es passte zwar in die Geschichte, aber ich tu mich da immer etwas schwer, da es sich für mich auch ganz klar mit dem Genre beisst. Aber das ist mein persönliches Empfinden und legte sich dann nach wenigen Kapiteln sowieso, sodass ich die Geschichte dann genießen konnte.
Anna war mir anfangs etwas suspekt. Ihre Art und Einstellung sich einfach zu nehmen, was sie will und dabei kaum bis keine Rücksicht zu nehmen, ließ mich erst vermuten, dass ich mich mit ihr sehr schwer tun würde. Doch ehe ich mich versah, hatte sie sich schon in mein Herz geschlichen und ich litt und bangte mit ihr.
Der Schreibstil ist sehr leicht und flüssig, sodass man die Seiten nur so verschlingt. Einige Formulierungen gab es zwar, die ich etwas holprig fand, aber auch das ist wieder eine Geschmackssache, die nur auf mich ganz persönlich bezogen ist.
Das Ende ... oh mein Gott, ich hasse sowas. Ich verstehe durchaus die Intention des Autors hinter einem offenen Ende, aber mich lässt es irgendwie immer so unzufrieden zurück. Was bleibt mir da übrig? Bald den zweiten Teil zur Hand nehmen!
Ich würde diesen Eröffnungsband zur Trilogie mit guten 3,5 Sternen mit Tendenz nach oben bewerten.

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