Mittwoch, 13. Januar 2016

[Kurzrezension] Die andere Seite von Shane Hegarty

Auch als eBook erhältlich

Achtung! Da es sich um eine Fortsetzung handelt können Klappentext und/oder Rezension Spoiler enthalten!

Gefahr für den Legendenjäger: Finn allein unter Monstern!

Der zwölfjährige Finn setzt alles daran, seinen Vater von der Verseuchten Seite zurückzuholen. Zusammen mit Emmie und einem Gutachter des Rats der Zwölf schafft er es, in einer verborgenen Höhle ein Tor zu öffnen, durch das sie auf die Verseuchte Seite gelangen. Dort lauern Hunderte von Legenden, die sie am liebsten auf der Stelle verspeisen würden. Zunächst gelingt es den dreien, sich gegen die fiesen Kreaturen zur Wehr zu setzen. Doch dann wird Emmie entführt, und der Gutachter verschwindet spurlos. Plötzlich ist Finn ganz auf sich allein gestellt ... (Quelle: Oetinger)



Dies ist wieder mal eine dieser Rezensionen, die mir etwas schwerer fallen. Denn die Entscheidung, wie viele Sterne ein Buch von mir bekommt, treffe ich mittlerweile eher aus dem Bauch heraus, als nach irgendwelchen klaren Richtlinien. Aber was nun, wenn man das Gefühl hat, dass das Bauchgefühl vielleicht nicht ganz fair ist?
Wer meinem Blog etwas regelmäßiger folgt, hat vielleicht mitbekommen, dass die erste Woche des Jahres lesetechnisch wirklich gar nichts lief aus zeitlichen Gründen. Leider war es genau dieses Buch, dass mich begleitete und so saß ich sehr lange daran. Was nicht unbedingt am Inhalt lag, sondern eben, wie schon erwähnt, an fehlender Lesezeit.
Dennoch hatte ich den Eindruck, dass auch das Buch etwas langsam losging. Doch wo ist nun die Grenze zu ziehen zwischen dem ein oder anderen Grund? Letztendlich denke ich aber, dass ich mit meiner Bewertung nun letztendlich das richtige mache. Für 5 Sterne reicht es auch bei noch so viel Wohlwollen nicht, denn ein wenig in die Länge gezogen empfand ich den Einstieg auch vom Inhalt her. Bestätigt hat mich darin, als ich das Gelesene mit dem Klappentext verglich. Denn als der im Klappentext angesprochene Punkt erreicht war gab es nur noch ca 100 Seiten (geschätzter Wert, es können auch 150 gewesen sein) zu lesen. 
Den Weg zu diesem Punkt möchte ich nicht als langweilig beschreiben, aber ein wenig mehr Action hätte doch auch nicht schaden können. Denn im ersten Teil des Buches besteht der Inhalt doch eher aus "wandern" mit kurzen "Aha"-Momenten.
Das ist eigentlich auch das einzige, was ich auszusetzen habe. Denn der Schreibstil war nach meinem Empfinden einwandfrei auf die Zielgruppe zugeschnitten und auch die Phantasie kam nicht zu kurz. Besonders gut gefallen hat mir DER Orthos.
Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, die auch mir, fernab der Zielgruppe, gut gefallen hat. Auf Band 3 freue ich mich schon.

(4/5)

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